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Kategorie WasserKREATIV

Preisträger ist Mag. Joerg Auzinger, der auch gleichzeitig zum Gesamtsieger prämiert wurde
 
 
„Image.acgt (Interaktive Computerinstallation)“
 
Image.acgt  ist eine interaktive Videoinstallation konzipiert für einen hohen Raum mit einer Wanddistanz von ca. 10 m. Der Betrachter sieht bei Betreten des Raumes ein hochformatiges Videostandbild. Das projizierte Bild zeigt ein, in einer Glashalle liegendes, ausgetrocknetes Teichbett. Bei Annäherung an die Projektion steigt der Wasserspiegel des Teiches und lässt zunehmend eine Reflexion auf der Wasseroberfläche erkennen. Der Wasserstand sowie die daran gekoppelte Spiegelung verändern sich bei Annäherung bzw. Distanzierung des Betrachters. 

 

 
Weitere Nominierungen waren:
 
Kulturzentrum Weberhaus
„Kunstfluss - Flusskunst“
 
Rund um den Weizbach - die Lebensader der Stadt - wurde ein markantes Zeichen gesetzt. Mehere Künstler wurden eingeladen zu den Themen Wasser und Energie künstlerisch Stellung zu nehmen. Der Weizbach wurde als „Skulpturenweg am Wasser“ erlebbar gemacht. Durch künstlerische Gestaltung erlebt der Bach eine neue Sichtweise und die Besucher und Bewohner der Stadt Weiz werden mit zeitgenössischer Kunst konfrontiert.
 


 
Agnes Rossa
„Düsselstrand“
 
In der fotografischen Serie Düsselstrand setzt sich die Künstlerin mit dem Medium Wasser und dessen optischen Phänomenen auseinander. Die Künstlerin arbeitete mit Modellen im Hallenbad unter besonderer Berücksichtigung der Lichtsituation. Hauptaugenmerk lag auf den durch das Wasser möglichen Veränderungen und Verzerrungen des Körpers und die dadurch möglichen Assoziationen des Betrachters. Durch die Momentaufnahme wurde ein Blick möglich, der in dieser Form mit dem freien Auge nicht wahrnehmbar ist. 



Stadtwerke Klagenfurt AG
„Kunstfluss - Flusskunst“
 
Gemeinsam mit Vertreten der Klagenfurter Graffiti-Szene haben sich die Stadtwerke Klagenfurt mit einem Vorschlag, Hydranten als Gestaltungsobjekte zu wählen, auseinandergesetzt. Hydranten sollten in ihrem Erscheinungsbild nicht nur als reine Nutzobjekte sondern auch als Kunstobjekte gesehen werden. Form, Farbgebung, Art der Gestaltung und Motive wurden keiner Zensur unterliegen. Auch die Standorte der gestalteten Hydranten wurden so gewählt sein, dass sie wahrgenommen werden. Die Graffitikünstler gaben in Workshopgruppen ihre Fertigkeiten an die Mitarbeiter, die von Streetwork betreut wurden, weiter. Den Mitarbeitern, die vorwiegend aus schwierigen Lebenssituationen kamen, wurde es freigestellt, die Graffititechniken zu lernen und anzuwenden oder nach ihren eigenen Vorstellungen zu arbeiten.


 
Günther Pedrotti
„Die Katalytische Reihung“
 
Das natürlich fließende Gewässer, der Salesbach, wurde über eine 80 Meter lange Rohrleitung zu einem Verteiler geführt. Von diesem wurde das Wasser einer Reihe von schwarzen Eimern zugeleitet. Seitlich eingespeistes Wasser versetzte den im Eimer befindlichen „Wasserkörper“ in Drehung. Mit dem Wasser drehten sich, auf der Wasseroberfläche liegend, Folien mit dem Aufdruck von weißen Zahnrädern mit. Da sich das jeweils nachfolgende Zahnrad gegengleich bewegte, erzeugte deren Anordnung in einer Reihe den Eindruck, als ob Energie gewonnen wurde und diese von Zahnrad zu Zahnrad in einer Art „Transmissionsreihe“ weitergeleitet wird. 
 


 
Die Idee
 
Diese Kategorie greift die künstlerischen und kulturellen Aspekte des Wassers auf und richtet sich an KünstlerInnen und Menschen, die sich mit professionellem Anspruch kreativ betätigen.
 
Egal ob eine künstlerische Inszenierung mit Wasser oder Wasser als zentrale Aussage der Arbeiten, im Mittelpunkt dieser Kategorie steht die Auseinandersetzung mit dem Thema Wasser in seiner kulturellen und künstlerischen Vielfalt.
 
Es können innovative Entwürfe, Arbeiten und Projekte aus allen Kunst- und Kulturrichtungen eingereicht werden, die sich mit dem Thema Wasser auseinandersetzen; Fotografien, Malereien, Videos, architektonische Beiträge, Gedichte oder Kurzgeschichten, Installationen oder Happenings.
 
Alle weiteren Details finden Sie in den Ausschreibungsunterlagen. 
  
  
Der Preis in Höhe von € 3.000 wird vom Verbund, Österreichs führendem Elektrizitätsunternehmen zur Verfügung gestellt. www.verbund.at

Das Ende der Einreichfrist war der 31. Oktober 2004.
Die Verleihung findet am 8. März 2005 um 18:00 im Wiener Semperdepot statt. 
  
   
DER HAUPTPREIS
Aus den nominierten Einreichungen aller Kategorien wird durch eine Jury der Hauptpreis ermittelt. Wer hat das Thema am spannendsten, am griffgsten umgesetzt? Die Beurteilungskriterien sind umfassend, doch wer hat den interessantesten Zugang nicht nur ausgewählt, sondern auch umgesetzt?
 
Der Hauptpreis geht letztendlich an das innovativste, ökologisch wertvollste, wirtschaftlich bzw. technologisch interessanteste, kommunikativ stärkste und soziokulturell relevanteste Projekt.
 
Dotiert ist der Preis mit € 5.000.
Das Ende der Einreichfrist war der 31. Oktober 2004.
Die Verleihung findet am 8. März 2005 um 18:00 im Wiener Semperdepot statt.